Das vergangene Wochenende im Tierheim Ludwigshafen e.V. hatte wirklich alles im Gepäck – von berührenden Momenten bis hin zu Situationen, die uns sprachlos gemacht haben. Besonders gefreut haben wir uns über die unfassbar vielen Weihnachtsgeschenke, die uns erreicht haben 🎁. Ob lang ersehnte Wünsche von unserer Amazon-Liste, die teilweise direkt aufgebaut und in Betrieb genommen wurden, oder ganz persönliche Päckchen mit liebevollen Botschaften – das hat unser Team tief bewegt. Tausend Dank an alle, die an unsere Tiere gedacht haben. Das ist echte Wertschätzung und kommt 1:1 bei unseren Schützlingen an.

Weniger schön, aber leider scheinbar Teil unseres Alltags, war eine erneute Beschlagnahmung am Freitag. Die Zustände vor Ort lassen sich kaum in Worte fassen – es gab kaum einen Fleck, an dem sich kein Kot stapelte. Zu uns kamen vier Hunde, vier Katzen und Wellensittiche. Die Katzen mussten zunächst komplett geschoren werden. Wann wir die Tiere offiziell vorstellen dürfen, steht aktuell noch nicht fest, daher verzichten wir bewusst auf Bilder, bis rechtlich alles geklärt ist. Was wir aber sagen können: Sie sind jetzt in Sicherheit. Medizinisch versorgt, gut betreut, mit regelmäßigen Spaziergängen, Zuwendung, Futter und allem, was zu einem verlässlichen Zuhause dazugehört. Die Zukunft kann für diese Tiere nur besser werden 🐾.

Parallel dazu standen am Samstag und Sonntag mehrere Vermittlungstermine auf der Agenda – bei Katzen wie auch bei Hunden. Wir lieben diese Gespräche, denn oft zeigt sich: Aus einem ursprünglichen Interesse entwickelt sich, mit Offenheit auf beiden Seiten, manchmal eine ganz andere und sogar passendere Option. Unsere Mitarbeitenden kennen die Tiere einfach sehr genau und sehen häufig Alternativen, die auf den ersten Blick gar nicht im Fokus standen – aber langfristig viel besser funktionieren.

Ein großes Dankeschön geht auch an unsere engagierten Gassigeher*innen. Denn bei uns geht es nicht nur ums Spazierengehen, sondern um echte Beziehungspflege. Sich Zeit nehmen für den einzelnen Hund, für Fellpflege, Ruhe und Nähe – wie zum Beispiel bei unserem Arktos 🐶. Genau das macht den Unterschied. 

Zum Schluss sind wir unendlich dankbar, dass wir für unsere an Leishmaniose erkrankte und aktuell stark geschwächte Hündin Rosa eine palliative Pflegestelle gefunden haben, die medizinisch genau das Know-how mitbringt, das sie jetzt braucht. Wenn es jemand schafft, Rosa wieder Mut zu geben und sie zum Fressen zu motivieren, dann sie. Bitte drückt alle Daumen, die ihr habt.