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Tierheimalltag 6.–8. Juni 2026
Was für ein Wochenende. Eines von denen, bei denen man am Sonntagabend auf die Uhr schaut und sich fragt, ob wirklich erst zwei Tage vergangen sind. Los ging es bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag. Am Abend und in der Nacht, wurde es bei uns noch einmal turbulent. Fast zeitgleich erreichten uns zwei sehr unterschiedliche Notfälle: ein Nutria und ein viel zu junger Welpe, der bei einer Kontrolle auf der Autobahn aufgefallen war. Der kleine Hund war aus dem Ausland eingeführt worden – viel zu früh von seiner Mutter getrennt. In diesem Alter besteht zudem noch kein wirksamer Impfschutz, insbesondere gegen Tollwut, was solche Fälle besonders problematisch macht, denn leider ist Tollwut ein großes Thema bei Auslandstieren.
Sofort hieß es für unser Team: Hygienemaßnahmen hochfahren, versorgen, beobachten und überlegen, wie wir dem Kleinen helfen können. Keine leichte Aufgabe, denn unser Hundehaus platzt aktuell aus allen Nähten und er muss erst einmal in Quarantäne. Gefühlt könnten wir jeden Zwinger doppelt belegen – und hätten immer noch keinen Platz übrig.
Umso größer war die Erleichterung, als sich schnell eine Lösung fand. Ein anderes Tierheim konnte den Welpen übernehmen, sodass die Tierrettung ihn Samstag mittag direkt dorthin brachte.
Doch damit nicht genug. Am Samstag wurde außerdem eine Fundkatze bei uns abgegeben. Ihr Zustand machte allen sofort Sorgen. Sie war stark abgemagert, erschöpft und litt unter einer schweren Augenentzündung. Wieder hieß es: Erstversorgung, Ruhe schaffen, medizinische Betreuung organisieren und hoffen, dass sie die Chance bekommt, die sie verdient. Solche Momente gehen keinem von uns spurlos vorbei und erinnern daran, warum Tierschutz manchmal auch bedeutet, schwierige Bilder auszuhalten und trotzdem weiterzumachen.
Währenddessen lief der ganz normale Tierheim-Alltag weiter – und der hat es bekanntlich ebenfalls in sich.
Unsere Ehrenamtlichen waren wieder mit vollem Einsatz dabei. Es wurde Rasen gemäht, der Hof gekehrt, eine neue Klospülung eingebaut, Spenden wurden sortiert, ausgepackt und verräumt. Und als wäre das noch nicht genug, entstand auch noch ein neuer Welpenauslauf. Die kleinen Bewohner ließen sich natürlich nicht lange bitten und nahmen ihr neues Reich sofort in Beschlag. Neugierig wurde geschnuppert, erkundet, getobt und ausprobiert. Es sind genau diese Momente, die einem zwischen all den Herausforderungen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Der Sonntag begann dann allerdings mit einem echten Schreckmoment.
Eines unserer mittlerweile acht Flaschenkinder brach plötzlich zusammen. Fast reglos lag der kleine Kerl zwischen seinen Geschwistern. Für einen Moment hielt jeder den Atem an. Sofort wurde gehandelt: zusätzliche Wärme, vorsichtiges Einwickeln, ständiges Beobachten, Animieren, medizinisch versorgen und Hoffen.
Und dann geschah etwas, woran in diesem Moment kaum noch jemand glauben wollte.
Nach ein bis zwei bangen Stunden saß der kleine Kämpfer plötzlich wieder in seiner Box, maunzte lautstark und verlangte nach Futter. Ein kurzer Moment des Aufatmens ging durch das Team. Natürlich wissen wir, dass der Weg für so junge Tiere oft noch lang und ungewiss ist. Aber an diesem Sonntag durfte zumindest ein kleiner Sieg gefeiert werden.
Zwischen all diesen Ereignissen standen am Mittag auch noch die ersten Vorstellungsgespräche für unseren ausgeschriebenen Minijob auf dem Programm. Die große Zahl an Bewerbungen hat uns sehr gefreut und zeigt, wie viele Menschen Interesse daran haben, Teil unserer Arbeit zu werden. Wie es weitergeht, werden die kommenden Tage zeigen.
Als am Sonntagabend langsam Ruhe einkehrte, waren alle Beteiligten ziemlich erschöpft – aber auch stolz auf das, was gemeinsam geschafft wurde.
Danke an alle, die an diesem Wochenende mit angepackt, mitgefiebert, mitgehofft und mitgeholfen haben.
Wir sind gespannt, welche Geschichten die neue Woche für uns bereithält. Langweilig wird es bei uns ganz sicher nicht – und genau deshalb stehen wir jeden Morgen wieder gerne auf.
Tierheimalltag 24.05-31.05 Eine Woche zwischen Hoffen, Bangen und kleinen Wundern
Manche Wochen im Tierheim vergehen ruhig. Andere schreiben Geschichten, die uns noch lange begleiten. Die vergangene Woche gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Sie war geprägt von Sorgen, von harter Arbeit – aber auch von Hoffnung, Zusammenhalt und einem kleinen Wunder, mit dem kaum noch jemand gerechnet hatte.
Als Valeria zu uns kam
Am Sonntag, den 24. Mai, wurde die Hündin Valeria als Fundhund zu uns ins Tierheim Ludwigshafen e.V. gebracht.
Schon bei ihrer Ankunft war klar, dass etwas nicht stimmte.
Valeria hatte hohes Fieber. Ihre Milchleiste war stark entzündet, sie litt unter einer schmerzhaften Mastitis. Ihre Krallen waren viel zu lang und zeugten davon, dass sie schon längere Zeit nicht ausreichend versorgt worden war. Doch die größte Sorge bereitete uns etwas anderes.
Die Hündin war nach bisherigen Informationen in einem Ludwigshafener Ortsteil einfach zurückgelassen worden. Anwohner wurden auf die Situation aufmerksam und verständigten die Feuerwehr, die das Tier schließlich sicherte. So kam Valeria als Fundhund zu uns ins Tierheim – begleitet von einer ebenso ungewöhnlichen wie beunruhigenden Geschichte. Es hieß, man brauche sie nicht mehr. Zudem wurde behauptet, sie habe ihre Welpen totgebissen. Anschließend sei die Person einfach weggefahren.
Eine Geschichte, die viele Fragen offenließ.
Denn Valerias Zustand passte nur bedingt zu dieser Erklärung. Die ausgeprägte Milchbildung, die Entzündung und verschiedene weitere Umstände ließen uns zweifeln, ob wirklich alle Welpen tot waren.
Beweisen konnten wir zu diesem Zeitpunkt nichts.
Also blieb uns nur eines: Valeria medizinisch versorgen, ihr Sicherheit geben und gleichzeitig versuchen herauszufinden, was tatsächlich geschehen war.
Eine Community hält zusammen
Schon kurz nach ihrer Ankunft entschieden wir uns, die Geschichte öffentlich zu machen. Nicht, um zu spekulieren.
Sondern weil wir hofften, dass vielleicht jemand etwas gesehen hatte oder Hinweise geben konnte. Was dann geschah, hat uns tief beeindruckt.
Unser Beitrag wurde unzählige Male geteilt. Menschen aus der gesamten Region halfen dabei, die Geschichte weiterzutragen. Viele machten sich Gedanken, diskutierten, suchten nach Hinweisen und fieberten mit.
Vor allem aber erreichten uns mehrere anonyme Hinweise aus der Bevölkerung. Jeder einzelne wurde ernst genommen.
Parallel dazu standen wir in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Informationen wurden gesammelt, weitergegeben und geprüft. Viele Menschen arbeiteten im Hintergrund daran, Licht ins Dunkel zu bringen.
Währenddessen versorgten wir Valeria weiter und hofften jeden Tag darauf, dass sich vielleicht doch noch eine Spur ergeben würde.
Samstag – das Wunder, mit dem kaum noch jemand gerechnet hatte
Und dann kam der Samstag. Ein Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Fünf Welpen wurden uns in einem Umzugskarton am Tierheim übergeben.
Fünf kleine Hundekinder.
Nach allem, was wir derzeit wissen, handelt es sich sehr um die Welpen von Valeria.
Ursprünglich gehen wir davon aus, dass der Wurf aus etwa neun bis zehn Welpen bestanden haben könnte. Wo die übrigen Tiere sind und was genau in den vergangenen Tagen geschehen ist, wissen wir bis heute nicht.
Doch in diesem Moment zählte vor allem eines: Fünf Welpen sind da. Lebend.
Ihr Zustand war glücklicherweise insgesamt in Ordnung. Natürlich waren sie erschöpft und mussten sofort untersucht und versorgt werden, doch sie hatten eine Chance. Nach Tagen voller Fragen, Sorgen und Ungewissheit war das ein Moment, in dem bei vielen von uns die Erleichterung überwog. Manchmal erlebt man im Tierschutz Dinge, die schwer zu erklären sind. Dieser Samstag war einer dieser Momente.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit
So groß die Freude über die gefundenen Welpen auch ist – jetzt beginnt die Phase, in der es auf sorgfältige Versorgung und viel Disziplin ankommt. Für die Kleinen heißt es zunächst einmal: ankommen. Sie werden engmaschig überwacht, regelmäßig gewogen und medizinisch begleitet.
Bis zur ersten Impfung gelten strenge Hygieneregeln. Infektionen können für Welpen schnell gefährlich werden, deshalb achten wir derzeit besonders sorgfältig auf Hygiene und Schutzmaßnahmen. Auch die Welpenfütterung hat inzwischen begonnen.
Wer schon einmal einen Wurf betreut hat, weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt. Füttern, kontrollieren, reinigen, dokumentieren, beobachten.
Eine Aufgabe, die Zeit, Personal und Ressourcen bindet, die wir selbstverständlich gerne investieren. Denn genau dafür sind wir da.
Arktos zieht ins Probewohnen
Neben all der Aufregung um Valeria gab es am Wochenende auch eine Nachricht, die uns sehr gefreut hat. Unser Husky-Rüde Arktos durfte in sein Probewohnen ziehen. Manchmal sieht man Menschen und Hund zusammen und spürt sofort, dass etwas passen könnte. So war es hier.
Zwischen Arktos und seinen Interessenten schien vom ersten Moment an eine Verbindung zu bestehen. Nun dürfen sich beide Seiten im Alltag kennenlernen und herausfinden, ob daraus ein gemeinsames Leben wird. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass alles so gut weiterläuft wie bisher.
Ohne Ehrenamt läuft nichts
Während manche Tiere medizinische Versorgung benötigen, müssen im Hintergrund auch die ganz praktischen Dinge erledigt werden. Und hier haben unsere Ehrenamtlichen einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar sie für das Tierheim Ludwigshafen e.V. sind. Am Wochenende wurde unter anderem der Zaun an den Hundeausläufen repariert. Außerdem musste eine Klospülung erneuert werden.
Klingt unspektakulär? Vielleicht. Aber genau solche Arbeiten sorgen dafür, dass der Betrieb überhaupt funktioniert.
Tierheime leben nicht nur von Tierliebe. Sie leben von Menschen, die anpacken, reparieren, organisieren, putzen, fahren, bauen und helfen. Dafür können wir gar nicht oft genug Danke sagen.
Die Kittenflut nimmt kein Ende
Während die Geschichte um Valeria viele Menschen beschäftigt hat, läuft gleichzeitig eine andere Herausforderung auf Hochtouren weiter:
Die Kittenzeit. Nahezu täglich erreichen uns Meldungen über schwangere Fundkatzen, mutterlose Kitten oder Tiere in schlechtem gesundheitlichem Zustand. Viele der Katzen sind stark vernachlässigt und benötigen intensive medizinische Versorgung und Pflege. Hochzeit der Überstunden.
Ein kleines Kaninchen auf der Suche nach Sicherheit
Auch ein verängstigtes Fundkaninchen fand am Wochenende den Weg zu uns. Für solche Tiere ist die Situation im Tierheim zunächst oft besonders belastend. Neue Geräusche. Neue Gerüche. Fremde Menschen.
Drei Fundhunde mit Happy End
Zwischen all den schwierigen Nachrichten gab es auch mehrere erfreuliche Wiedersehen. Im Laufe des Wochenendes kamen ein Jagdterrier, ein Malteser und ein Pudel als Fundhunde zu uns. Glücklicherweise wurden alle drei Tiere gesucht und konnten kurze Zeit später wieder von ihren Familien abgeholt werden. Genau solche Geschichten wünschen wir uns für jeden Fundhund.
Deshalb an dieser Stelle ein wichtiger Appell: Bitte sichert eure Tiere und registriert sie bei Tasso.
Ein kurzer Schreckmoment, ein offenes Gartentor, ein nicht richtig sitzendes Geschirr oder ein unachtsamer Augenblick im Straßenverkehr können genügen. Und dann kann innerhalb weniger Sekunden aus einem normalen Tag eine gefährliche Situation werden.
Danke für eure Unterstützung
Zum Abschluss möchten wir einfach Danke sagen.
Danke an alle Menschen, die Valerias Geschichte geteilt haben.
Danke an alle, die Hinweise gegeben haben.
Danke an alle, die mitgefiebert, mitgehofft und mitgebangt haben.
Danke an unsere Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Pflegestellen, Unterstützerinnen und Unterstützer.
Und natürlich danke an alle, die unsere Tiere durch Spenden unterstützen.
Aktuell benötigen wir insbesondere (hier gehts zur Wunschliste):
• Einmalhandschuhe in Größe M
• Schuhüberzieher
• Allzweckreiniger
Gerade Einmalhandschuhe und Schuhüberzieher werden derzeit aufgrund der notwendigen Hygienemaßnahmen dringend benötigt und gehören aktuell – neben Geldspenden – zu den sinnvollsten Möglichkeiten, unsere Arbeit direkt zu unterstützen.
Die vergangenen Tage haben wieder einmal gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam helfen. Aus Sorge wurde Hoffnung. Aus Ungewissheit wurde ein kleines Wunder.
Und während die Geschichte von Valeria noch längst nicht zu Ende erzählt ist, wissen wir eines ganz sicher: Sie und ihre Welpen sind jetzt dort, wo sie sein sollen. In Sicherheit.
Tierheimalltag 16.05-17.05
Während unsere Tierheimleitung und die stellvertretende Tierheimleitung dieses Wochenende beim Seminar „Moderne Führung“ des Deutschen Tierschutzbundes in München unterwegs sind, lief der Alltag im Tierheim Ludwigshafen e.V. natürlich trotzdem in voller Geschwindigkeit weiter 🐾
Schon früh am Morgen wurde von unseren Ehrenamtlichen wieder fleißig Gemüse für unsere Schweine geschnippelt – dank der regelmäßigen Unterstützung der Tafel Ludwigshafen gab es auch dieses Wochenende wieder jede Menge frische Leckereien. Parallel wurden Spenden verräumt, der Flohmarktkeller sortiert und unser Heuweg, auf dem unsere Wildkatzen leben, mit neuem Futtervorrat ausgestattet. Dazwischen klingelte ständig das Telefon, Interessenten waren vor Ort und es entstanden viele schöne Gespräche rund um unsere Tiere und ihre Geschichten. ☕🐱
Besonders gefreut haben wir uns über einige richtige Lichtblicke: Unsere Langzeitbewohner Jamal und Tabaluga hatten Besuch – und vielleicht, ganz vielleicht, wartet jetzt endlich ihr eigenes Zuhause auf sie. Bitte drückt den beiden ganz fest die Daumen 🍀
Auch Lila durfte ihre zukünftige Pflegestelle kennenlernen und wir können nur sagen: Es war ein kleines bisschen Liebe auf den ersten Blick.
Natürlich gab es auch die andere Seite des Tierheimalltags. Unzählige kranke und verletzte Tauben wurden dieses Wochenende gebracht und die Versorgung nimmt aktuell kaum ein Ende. Dafür benötigen wir dringend Vitamin-B-Tropfen, Einmalhandschuhe und 1ml-Spritzen. Wer uns hierbei unterstützen oder sich sogar ehrenamtlich in der Versorgung der Tauben einbringen möchte, darf sich jederzeit bei uns melden – wir würden uns in diesem Bereich sehr über Unterstützung freuen 🕊️
Außerdem kamen fünf kleine Entenküken zu uns, deren Mutter leider verstorben ist. Die Minis konnten glücklicherweise schnell an eine Wildvogelhilfe weitergegeben werden. Und während draußen Regen und Kälte herrschten, haben unsere Katzenkinder das Wochenende gemütlich in der Wärme verbracht – vermutlich sehr dankbar dafür, dass unsere Heizungen noch fleißig laufen. 🐈❄️
Danke an alle Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen, Spenderinnen und Besucher*innen, die genau das möglich machen. ❤️
Tierheimalltag 02.05 – 03.05
Puh… dieses Wochenende hatte es wirklich in sich – und das lag ausnahmsweise nicht nur an den Temperaturen. Wenn man im Tierheim Ludwigshafen e.V. unterwegs war, hat man schnell gemerkt: Hier läuft gerade alles gleichzeitig. Emotionen, Organisation, Hoffnung – und ja, manchmal auch Frust.
Freitag, später Nachmittag.
Eigentlich so ein Moment, in dem man langsam Richtung Feierabend schielt – und dann steht er plötzlich da: ein neuer Abgabehund. Zwei Jahre alt, unkastriert, komplett aus der Bahn geworfen, ohne klare Orientierung. Seine bisherigen Menschen? Überfordert. Verunsichert. Mit Angst im Gepäck – vor allem mit Blick auf den baldigen Familienzuwachs.
Und der Hund? Kennt vor allem eine Strategie: nach vorne gehen. Laut, schnell, unkontrolliert.
Was bleibt, ist dieses Gefühl, das wahrscheinlich jede*r im Team kennt: eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Wut und Traurigkeit. Denn irgendwo hat diese Geschichte mal anders angefangen – mit einem „Wir wollen dich“. Und jetzt? Übergabe, Verantwortung abgeben, Kosten bitte auch gleich mit.
Und genau hier zeigt sich, warum wir als Tierheim Ludwigshafen e.V. auf Unterstützung angewiesen sind. Denn alles, was jetzt folgt – Tierarztkosten, Training, Unterbringung, Zeit, Geduld – wird jetzt vom Verein getragen. Von uns allen.
Das ist nur möglich, weil so viele Menschen hinter uns stehen. Weil gespendet wird, weil geholfen wird, weil Verantwortung hier nicht einfach weitergeschoben, sondern getragen wird. Und genau für solche Fälle brauchen wir diese Unterstützung für Tiere, die aus unterschiedlichsten Gründen durchs Raster gefallen sind und bei uns eine zweite Chance bekommen.
Samstag – einmal durchatmen? Eher nicht.
Der Tag startet direkt mit einer Überraschung im Feuerwehrzwinger: zwei Pomeranians, behördlich eingewiesen. Klein, wuschelig – aber die Geschichten dahinter sind selten so flauschig wie das Fell. Also: ankommen lassen, Quarantäne vorbereiten, beobachten. Alles Schritt für Schritt.
Parallel dazu läuft der „ganz normale Wahnsinn“:
Gassigeher*innen, die bei bestem Wetter unterwegs sind, Vermittlungsgespräche, Telefonate, Organisation. Und mittendrin diese kleinen, wertvollen Inseln:
Unsere Fee hatte Besuch von ihrer Patin. Kuscheln, ein gemeinsamer Spaziergang, einfach mal gesehen werden. Genau solche Momente sind es, die den Alltag tragen.
Und weil es nie bei „ein bisschen Trubel“ bleibt, kam am Nachmittag die nächste Welle:
Die Tiernotrettung brachte sieben Wachteln – gehalten in winzigen Käfigen. Ein Bild, das man nicht so schnell vergisst. Also wieder: begutachten, dokumentieren, unterbringen. Jeder Handgriff sitzt, auch wenn die Uhr längst sagt, dass eigentlich Feierabend wäre.
Spoiler: War er natürlich nicht. Wie so oft.
Sonntag – leiser, aber nicht weniger besonders.
Der Tag startet kühler, fast ein bisschen ruhiger. Und dann kommt einer dieser Momente, die alles andere kurz in den Hintergrund rücken:
Für Nessel ist heute Auszugstag.
Die kleine Samtpfote packt quasi ihre unsichtbaren Köfferchen und zieht ins neue Zuhause. Genau dafür machen wir das alles. Viel Glück, kleine Maus – mach’s gut da draußen.
Und dann war da noch Noah.
Besuch hatte sich angekündigt – Menschen, die sich ernsthaft Gedanken gemacht haben. Die wissen wollten, was es braucht, damit ein Pflegeplatz wirklich passt. Kein Schnellschuss, sondern echtes Interesse.
Und Noah? Hat die Entscheidung einfach selbst übernommen.
Nach dem Spaziergang, ein Sprung auf den Schoß, ein tiefer Seufzer – und fast eingeschlafen beim Kuscheln.
Wenn ein Hund so klar zeigt „Hier könnte ich ankommen“, dann sagt das mehr als jedes Gespräch. Jetzt heißt es Daumen drücken. Es wäre mehr als nur ein Platz – es wäre eine echte Chance.
Wenn man dieses Wochenende in einem Wort zusammenfassen müsste, dann vielleicht so: intensiv.
Mit allem, was dazugehört. Laut und leise. Schwer und leicht.
Tierheimalltag 18.04-19.04
Wenn man dieses Wochenende im Tierheim Ludwigshafen e.V. in einem Satz zusammenfassen müsste, dann wohl so: sonnig, intensiv – und voller Kontraste zwischen Hoffnung und Kopfschütteln.
Der Samstag hatte richtig Zug drauf. Zwischen Vermittlungsterminen lief das Ehrenamt auf Hochtouren und hat parallel schon die Basis für das kommende Frühlingsfest gelegt. Rasen mähen, Mulch verteilen, Flohmarkt sortieren – viele haben irgendwo angepackt, damit nächsten Samstag alles rund läuft. Und bei all dem Trubel gab’s auch diese Momente, die einfach gut tun: Sonne im Gesicht, ein kurzer Plausch zwischendurch, das Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. ☀️
Während draußen gewerkelt wurde, lief in der Katzenquarantäne ein ganz anderes Programm – eher Ausnahmezustand als Alltag. Sieben Fundkatzen allein am Samstag, darunter fünf Kitten, ein Muttertier und ein Kater. Für jedes einzelne Tier: Eingangscheck, Gesundheitsprüfung, Parasitenkontrolle. Und gleichzeitig diese eine Frage, die immer wieder im Raum steht: Wie kann das sein? Trotz Kastrationspflicht in Ludwigshafen. Trotz all der Aufklärung. Bitte – es ist so entscheidend: Kastrieren, chippen, registrieren.
Das ist kein „Nice-to-have“, sondern aktiver Tierschutz und der einzige Weg, dieses Leid langfristig einzudämmen.
Der Sonntag brachte dann wieder die schönen Seiten: ein gemeinsamer Spaziergang mit Interessenten, echte Begegnungen, vorsichtiges Kennenlernen. Und gleich zwei Happy-End-Momente – Tofu und Stewart durften ausziehen. Wir drücken fest die Daumen, dass sie gut ankommen und Schritt für Schritt in ihr neues Leben wachsen. 🐾
Aber wie so oft gehören auch die anderen Geschichten dazu. Fridolin, ein Fundhund, der am Wochenende seine ersten Schritte bei uns gemacht hat ist noch unsicher, wir sind gespannt wo hier die Reise hingeht. Natürlich ist er nicht gechipt und bislang auch nicht vermisst.
Und dann gibt es diese Momente, die einen ehrlich gesagt fassungslos zurücklassen. Am Sonntagnachmittag stand plötzlich jemand mit einem American Staffordshire Terrier vor dem Tor – natürlich nicht als Listenhund gemeldet, und der Hund musste „sofort weg“. Kein Plan, keine Vorbereitung, keine Übernahme von Verantwortung. Hauptsache, das Problem ist schnell abgegeben.
Gerade bei solchen Hunden reden wir aber nicht von „mal eben unterbringen“. Diese Tiere bringen Auflagen mit sich, behördliche Klärungen, Wesenstests, Haltungsauflagen, teilweise eingeschränkte Vermittlungsmöglichkeiten. Das bedeutet für uns: mehr Zeit, mehr Abstimmung, mehr Ressourcen.
Und auch finanziell ist das ein echter Kraftakt. Allein die Grundversorgung summiert sich schnell: hochwertiges Futter, tierärztliche Checks, Impfungen, Kastration, Parasitenbehandlungen. Dazu kommen Kosten für Verhaltenstraining oder Einschätzung durch Fachstellen. Gerade bei solchen Hunden ist es wichtig, individuell zu arbeiten.
Das alles passiert bei uns, weil wir nicht wegschauen können. Aber es zeigt eben auch ganz deutlich: Ein Tier anzuschaffen bedeutet Verantwortung – finanziell, organisatorisch und vor allem langfristig. Und genau diese Verantwortung lässt sich nicht einfach am Tierheimtor abgeben.
Und als wäre das nicht genug, kam noch ein Korb voller Entenküken aus dem Ebertpark dazu – erneut Opfer von Angriffen, ein Problem, das jedes Jahr wiederkehrt und dringend nachhaltige Lösungen braucht.
Tierheimalltag 11.04 – 12.04
Ein echtes Highlight am Wochenende: Unsere Fundkitten aus dem Fensterschacht vom letzten Wochenende entwickeln sich richtig gut. Gemeinsam mit ihrer Mama sind sie stabil, futtern fleißig und wachsen sichtbar – ein kleines Erfolgserlebnis, das uns allen unglaublich viel Rückenwind gibt. Gleichzeitig riss der „Fundtier-Stream“ nicht ab: Eine Kornnatter wurde von der Feuerwehr gebracht, und in der Nacht von Samstag auf Sonntag kam noch ein Fundhund rein – mit bekanntem Gesicht, denn er war nicht zum ersten Mal bei uns. Zum Glück konnte er wieder nach Hause, aber solche Fälle zeigen, wie wichtig nachhaltige Sicherung ist.
Auch im Bereich Vermittlungen war ordentlich Bewegung drin: viele Gespräche, viel Kennenlernen, viel vorsichtiges Hoffen. Wir drücken wirklich fest die Daumen, dass sich daraus die nächsten Happy Ends entwickeln 🍀
Parallel dazu kamen mehrere Entenküken zu uns, nachdem sie im Ebertpark von Nilgänsen attackiert wurden – sie sowie eine junge Türkentaube konnten wir direkt an die ehrenamtliche Wildvogelhilfe übergeben. Und ein ganz besonderer Meilenstein: Am Wochenende durften wir unsere überwinterten Igel wieder zurück an ihre ursprünglichen Fundorte bringen. Stolze 15 kleine Stachelritter konnten wir wohlgenährt und gesund in die Freiheit entlassen 🦔💚 Ein Moment, der uns sehr bewegt hat – und der zeigt, wie wichtig unsere Arbeit auch für die heimische Tierwelt ist. Denn gerade sie braucht unseren Support mehr denn je, da Lebensräume zunehmend schwinden.
Und dann sind da noch unsere ganz persönlichen Geschichten: Janosch, unser Weimaraner, trägt jetzt einen neuen Maulkorb – und ja, wir finden ihn ziemlich stylisch. Vor allem aber steht er für Verantwortung und Sicherheit im Umgang mit verhaltensoriginellen Hunden. Noah wiederum hatte ein richtig gutes Wochenende: Appetit, Neugier und wie immer mittendrin statt nur dabei – vor allem beim Auspacken der Spenden 📦
Wir Leben jeden Tag ganz bewusst mit ihm.
Jeder gute Tag mit ihm ist ein Geschenk, und wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung von unserer Wunschliste, die er bekommt.
Währenddessen haben Runa und Grimm einfach die Sonne im Auslauf genossen – ohne großes Drama, einfach nur zusammen sein. Man vergisst oft, wie viel genau das für unsere Schützlinge bedeutet ☀️
Tierheimalltag 03.04 bis 06.04
Das lange Osterwochenende hat uns zwar mit richtig schönem Frühlingswetter verwöhnt, aber hinter den Kulissen lief parallel ein echtes Auf und Ab aus Hoffnung, Einsatz und auch Sorgen.
Los ging es direkt mit einem Einsatz, der uns allen kurz den Atem geraubt hat: Die ersten Fundkitten des Jahres wurden aus einem Fensterschacht geborgen – draußen geboren, völlig schutzlos. Unsere Mitarbeiter waren sofort mit vollem Einsatz dabei, um die Kleinen zu sichern. Die Kittensaison startet gerade erst, und wir wissen, was da noch auf uns zukommt. Es werden wieder Monate voller Hingabe, Kraft und unzähliger Schicksale.
Zwischendurch gab es aber auch diese kleinen, warmen Momente, die einem zeigen, warum man das alles macht: Am Samstag ging’s früh los zu Hornbach – ein Teil eurer Weihnachtsgutscheine wurde eingelöst, und jetzt wird das Tierheim Ludwigshafen e.V. Stück für Stück frühlingsfit gemacht. 🌸 Lavendel, Rindenmulch – alles für unser Frühlingsfest am 25.04. Wir freuen uns riesig darauf, euch dort zu sehen!
Und dann war da noch Fee, die Besuch bekam und reich beschenkt wurde. Das Schönste daran? Sie hat direkt mit Nilo geteilt. 🧡 Nilo, der im Moment ein bisschen den Mut verliert… aber genau solche Momente zeigen ihm, dass er nicht vergessen ist. Er wartet so sehr auf „seine“ Menschen.
Ein besonders bewegendes Kapitel dieses Wochenendes war Noah, unser Rotti-Rüde. Sein Zustand schwankt, und wir kämpfen gemeinsam mit ihm – mal geht es ein kleines Stück vor, dann wieder zurück. Trotzdem genießt er jede Sekunde: die Sonne im Gesicht, das Gras unter den Pfoten, seine Infusionen ganz entspannt draußen. Am Montag wurde es dann kritisch – er kam kaum noch hoch, eine Schwellung im Gesicht… also wieder ab in die Klinik. Neues Antibiotikum, ein dringender Ultraschall steht an. Bitte drückt ihm die Daumen. Er will leben, das spürt man in jedem Moment. 💛
Und als wäre das alles nicht schon genug gewesen, gab es natürlich auch die „ganz normalen“ Tierheim-Momente: Raya hat ihre per Eilpost gelieferten Ostergeschenke bekommen und direkt ihr neues Lieblingsplätzchen eingeweiht 🐶🎁 – und am Montagmorgen standen plötzlich zwei Wellensittiche da, nachts gebracht von der Feuerwehr. Einfach so. Alltag im Tierheim Ludwigshafen e.V.
Tierheimalltag 27.03-29.03
Das vergangene Wochenende im Tierheim Ludwigshafen e.V. hatte es wirklich in sich – als hätte jemand den „Pause“-Knopf der letzten Wochen plötzlich gelöst und alles auf einmal nachgeholt. Schon am Freitag wurden wir direkt mit der Realität des Tierschutzes konfrontiert: Am Bliesbad wurde während Sturm und Hagel eine alte Katze (Knöpfchen) in einer Tasche ausgesetzt. Die betagte Dame – geschätzt 12+ – ist blind, taub, gesundheitlich stark angeschlagen und kämpft zusätzlich mit einer dauerhaften Kopfschiefhaltung. Es sind genau diese Momente, die einen sprachlos machen. Wie viel muss ein Tier aushalten – und wie viel Herzlosigkeit steckt dahinter, es nach all den Jahren einfach zurückzulassen?
Doch damit nicht genug: Auch unser Sorgenkind Noah, ein Rottweiler-Mischling, konnte aus der Tierklinik abgeholt werden. Er ist aktuell ein absoluter Intensivpatient der noch sehr viel Pflege benötigt. Seine Geschichte macht fassungslos – nach dem Tod seines Besitzers lebten weiterhin „Freunde“ in der Wohnung, doch niemand kümmerte sich um ihn. Ohne Futter, ohne Wasser, sich selbst überlassen, wurde er schlichtweg dem Verhungern preisgegeben und sich komplett Wund lag. Solche Schicksale gehen uns allen nah und zeigen einmal mehr, wie wichtig unsere Arbeit ist – und wie sehr unsere Schützlinge auf uns angewiesen sind.
Der Samstag brachte dann auch Lichtblicke ☀️: Mit Kimberly von Fellkinder Fotografie hatten wir großartige Unterstützung vor Ort. In entspannter Atmosphäre sind wunderschöne Aufnahmen von Fee, Arktos, Annika und Illan entstanden – wir können es kaum erwarten, euch die Ergebnisse zu zeigen!
Direkt danach waren engagierte Hundetrainer-Azubis von hundebar.de bei uns, die mit viel Feingefühl und Motivation auch mit unseren „Charakterköpfen“ gearbeitet haben.
Währenddessen liefen im Katzenbereich zahlreiche Vermittlungsgespräche – vielleicht dürfen wir hier ja bald die nächsten Happy Ends verkünden.
Der Sonntag zeigte sich dann endlich mal von seiner trockenen Seite – wenn auch eisig kalt. Unsere Hunde waren mit den fleißigen Gassigeher*innen unterwegs und haben die Bewegung sichtlich genossen. Ein ganz besonderer Moment: Kenzo hat seine Koffer gepackt und ist ins Probewohnen gestartet 🐾 Wir drücken fest die Daumen, dass er sein Für-immer-Zuhause gefunden hat!
Gleichzeitig macht uns der kleine Neuzugang Minion nachdenklich – ein erschütterndes Beispiel für Qualzucht, das uns einmal mehr vor Augen führt, wie viel Aufklärungsarbeit noch nötig ist.
Unterm Strich war es ein Wochenende voller Emotionen – von tiefer Erschütterung bis hin zu vorsichtiger Hoffnung. Jetzt heißt es: Kräfte sammeln und mit voller Energie in die neue Woche starten – für unsere Tiere, die jeden Tag auf ihre zweite Chance warten. 🐶🐱
Reminder: Bitte stimmt für uns ab https://www.pfalzwerke.de/heldengesucht-spenden/Tierheim-Ludwigshafen-e-V~v669639
Tierheimalltag 21.03-22.03
Vorab: Bitte stimmt für uns ab https://www.pfalzwerke.de/heldengesucht-spenden/Tierheim-Ludwigshafen-e-V~v669639
So, das Wochenende ist schon wieder durch – und wenn man sich einmal kurz hinsetzt und alles Revue passieren lässt, merkt man erst, wie viel eigentlich passiert ist.
Zwischen Futterrunden, sauber machen und medizinischer Versorgung lief im Tierheim Ludwigshafen e.V. gefühlt alles parallel – gerade bei den Kleintieren merkt man aktuell besonders, wie hoch der tägliche Aufwand ist. 💪🐾
Ein riesiges Dankeschön an unser Ehrenamt – ihr habt dieses Wochenende wirklich abgeliefert und seid eine tragende Säule im täglichen Betrieb!
Besonders schön: Es war ein richtig starkes Vermittlungswochenende. Livia und der kleine Eckart sind in ihr neues Leben gestartet – genau für solche Momente machen wir das alles. 🧡 Auch für Kenzo, Stewart und die kleine Tofu standen die Kennenlerntermine an – die erste Chemie hat gestimmt, und wir drücken jetzt fest die Daumen, dass sich daraus nachhaltige Matches entwickeln. Gerade für unsere größeren oder „anspruchsvolleren“ Hunde wie Kenzo wünschen wir uns so sehr, dass sie gesehen werden und die Chance auf ein eigenes Zuhause bekommen.
Auch bei den anderen Schützlingen gab es tolle Entwicklungen: Unsere Kornnatter durfte überraschend schnell ausziehen 🐍✨ und für die eher zurückhaltenden Katzen Joey und Hope wurde bereits ein Auszugstermin vereinbart. Das bedeutet uns unglaublich viel – denn es zeigt, dass es Menschen gibt, die auch den leiseren, vorsichtigen Tieren eine Chance geben. Genau diese Menschen machen den Unterschied. Danke dafür! 🙏
Und dann gab’s noch kleine Alltagsfreuden: Fee hat ihr erstes Ostergeschenk bekommen – ein Osterhasen mit dem sie den ganzen Abend mit Begeisterung gespielt hat. 🎁🐶 Vielen Dank an alle, die unseren Schützlingen solche Momente schenken! Wenn ihr mögt, schaut beim Dehner in Oggersheim vorbei – dort hängen noch einige Osterwunschkarten unserer Tiere. Vielleicht erfüllt ihr ja den ein oder anderen Traum. 🌸
Einige unserer genesenen Tauben durften außerdem wieder in die Freiheit starten – immer ein ganz leiser, aber besonders schöner Moment.
Und Tucker durfte zu einem Familienausflug mit und hat gezeigt, was eigentlich in ihm steckt, er hat es richtig toll gemeistert mit Kind und Kegel waren sie unterwegs. Solche Einblicke außerhalb des Tierheimalltags sind Gold wert, weil sie uns helfen, unsere Hunde noch besser zu verstehen und passende Zuhause zu finden.
Unterm Strich: ein Wochenende voller Einsatz, Hoffnung und kleiner Wunder. Danke an alle, die uns unterstützen – ob vor Ort, mit Spenden oder einfach, indem ihr unsere Geschichten verfolgt.
Tierheimalltag 14.03 – 15.03
Das Wochenende im Tierheim Ludwigshafen e.V. hatte wieder genau diese typische Mischung aus kleinen Glücksmomenten, viel Engagement – und auch ein paar Gedanken, die uns nicht ganz loslassen. ❄️🐾
Es war spürbar kälter draußen, aber im Tierheim selbst ging es trotzdem lebendig zu. Besonders bei unseren Kleintieren war am Samstag richtig viel los – dank vieler tatkräftiger Ehrenamtlicher, die mit angepackt haben. Gerade dort brauchen wir momentan jede helfende Hand, denn unsere Kleintierbereiche sind leider sehr voll. Und so sehr wir uns kümmern: Für diese Tiere ist ein Tierheim einfach kein Dauer-Zuhause. Umso mehr wünschen wir uns, dass sie bald entdeckt werden und in ein artgerechtes Zuhause umziehen dürfen. Danke an alle, die am Wochenende wieder Zeit, Herz und Energie bei uns gelassen haben. 💚
Bei den Hunden gab es dafür einige schöne Lichtblicke. Mehrere Interessentinnen und Interessenten waren da, haben Hunde kennengelernt und erste Kontakte geknüpft. Jetzt beginnt in den nächsten Tagen die nächste Phase: gemeinsames Kennenlernen, Spaziergänge, Gespräche – und natürlich drücken wir ganz fest die Daumen, dass vielleicht der ein oder andere unserer Vierbeiner bald seine Koffer packen darf. Ein besonders aufregender Moment: Unser kleiner Malinois Rocky ist ins Probewohnen gestartet. Für ihn beginnt damit ein ganz neuer Abschnitt – und wir hoffen alle sehr, dass daraus ein echtes Zuhause wird. 🍀
Auch hinter den Kulissen war einiges los. Im Vorstand standen wichtige Gespräche an, denn einige Themen mit Vertragspartnern dulden keinen Aufschub mehr. Es wurden Entscheidungen getroffen und nächste Schritte auf den Weg gebracht. Unser Ziel bleibt klar: alte Baustellen aufarbeiten, Strukturen stärken und den Verein Schritt für Schritt auf zukunftssichere Beine stellen. Das ist manchmal anstrengend – aber absolut notwendig, damit das Tierheim Ludwigshafen e.V. auch in Zukunft ein sicherer Hafen für Tiere bleiben kann.
Zum Schluss noch ein Aufruf aus unserem Hunde-Team: Wir suchen dringend Verstärkung. Eine gelernte, motivierte Mitarbeiterin, die Lust hat, Teil unseres Teams zu werden – und idealerweise Erfahrung mit unseren verhaltensoriginellen Mitbewohnern mitbringt. Wer strukturiert arbeitet, vorausschauend denkt und Freude daran hat, mit besonderen Hunden zu arbeiten, könnte genau richtig bei uns sein. Die Infos zur Stelle findet ihr auf unserer Homepage.
Und jetzt starten wir gemeinsam in eine neue Woche – mit gedrückten Daumen für Rocky, Hoffnung für unsere Kleintiere und ganz viel Dankbarkeit für alle, die uns unterstützen. 🐶🐰💚