Los ging es mit unserem neuen Abgabehund Frankie. 🐶
Frankie ist erst seit Kurzem bei uns und wir lernen uns gerade gegenseitig kennen. Im Moment zeigt er sich noch sehr unsicher und mit der Welt ein wenig überfordert. Deshalb schauen wir ganz genau hin: Was braucht er? Was gibt ihm Sicherheit? Und welche Anforderungen wird er an sein zukünftiges Zuhause stellen?

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass klare Anleitung, verlässliche Regeln und Menschen, die ihm Sicherheit geben können, wichtige Bausteine für seine zukünftige Beziehung zu seinen Menschen sein werden. Wir lassen ihm die Zeit, die er braucht, und werden ihn in den nächsten Wochen immer besser kennenlernen.

Im Katzenhaus drehte sich das Wochenende vor allem um unsere Sorgenkinder Journy und Samson Jack. ❤️‍🩹

Bei Journy sind die Nierenwerte momentan sehr schlecht. Dazu kommt, dass sie nicht ausreichend frisst. Deshalb wird sie engmaschig überwacht, bekommt Infusionen und wird zusätzlich zugefüttert. Wir hoffen sehr, dass wir ihr damit helfen können und es für sie bald wieder bergauf geht. 🙏

Auch unser Kater Samson Jack bereitet uns große Sorgen. Er hat Herzprobleme, bekommt aktuell schlecht Luft und pumpt deutlich. Deshalb ging es am Samstag noch einmal notfallmäßig zum Tierarzt. Dort wurde er geröntgt und seine Medikation noch einmal angepasst, damit wir ihn bestmöglich unterstützen können. Jetzt heißt es auch bei ihm: Daumen drücken und hoffen, dass er sich wieder stabilisiert. ❤️

Und genau solche Situationen zeigen, was die Arbeit im Tierheim manchmal bedeutet.

Neben der ganz normalen Versorgung unserer vielen Tiere, Vermittlungsgesprächen und einigen Auszügen müssen unsere Mitarbeiter gerade bei den Sorgenkindern besonders aufmerksam sein. Sie brauchen Ruhe, Zeit und jemanden, der sich in diesem Moment ganz auf sie konzentrieren kann – auch wenn rundherum der ganz normale Tierheimtrubel weiterläuft.

Dass unsere Mitarbeiter genau das leisten, ist eine Wahnsinnsleistung. ❤️
Denn hinter jeder Infusion, jeder Medikamentengabe, jedem Zufüttern und jedem beruhigenden Moment steckt nicht nur Fachwissen, sondern vor allem Zeit, Geduld und ganz viel Herzblut. 🥰

Aber es gab natürlich auch schöne Erlebnisse!

Unser Lex durfte mit zu einem Seminar bei TINO. 🐕
Dabei ging es vor allem darum, Lex besser zu verstehen: Wie kommt man an ihn heran? Worauf müssen wir im Umgang mit ihm achten? Und wie können wir ihn sinnvoll anleiten und ihm Orientierung geben?

Der Tag war für Lex unglaublich anstrengend – aber er hat ihn richtig toll gemeistert! Besonders in den Hundegruppen zeigte er sich als super souveräner Typ und konnte zeigen, was in ihm steckt. 💪

Am Abend war er dann allerdings ziemlich platt. Die gesamte Rückfahrt hat er tief und fest geschlafen. 😴❤️

So war unser Wochenende wieder eine Mischung aus Sorgen, Herausforderungen, Lernen, kleinen Erfolgen und ganz vielen besonderen Momenten.

Und genau das ist Tierheimarbeit: Kein Tag ist wie der andere. Manchmal macht man sich große Sorgen, manchmal darf man sich über einen kleinen Fortschritt freuen – und manchmal fährt ein völlig erschöpfter Hund nach einem aufregenden Tag einfach glücklich schlafend nach Hause. 🐾❤️