Stelu (wbl), Mura (wbl), Pufi (ml)

Rasse vermutlich Herdenschutzhund-Mischlinge

Geboren 26.06.2026

Geschlecht männlich & weiblich

Gesundheit Keine Krankheiten bekannt

Verträglichkeit verträglich

Größe & Gewicht N/ N

Benötigte Erfahrung  

Informationen

Geboren am 26.06.2026 | vermutlich Herdenschutzhund-Mischlinge | Abgabe unter besonderen Quarantänebedingungen

Drei kleine Bären sind bei uns auf der Suche nach ihren Menschen und obwohl sie noch so jung sind, haben sie bereits einen denkbar schlechten Start ins Leben hinter sich.

Die drei Welpen wurden auf der A61 aufgegriffen, nachdem sie im Rahmen eines illegalen Imports ohne gültige Papiere bereits rund 20 Stunden unterwegs waren – ohne Futter und ohne Wasser. Glücklicherweise konnten sie gesichert und bei uns untergebracht werden.

Aufgrund der notwendigen Tollwutquarantäne leben die drei seitdem getrennt von unseren anderen Hunden. Für junge Welpen ist das natürlich alles andere als ideal. Viele Erfahrungen, die in diesem Alter normalerweise ganz selbstverständlich stattfinden, können sie nur eingeschränkt oder gar nicht machen: der Kontakt zu anderen Hunden, neue Umgebungen, unterschiedliche Alltagssituationen und das ganz normale gemeinsame Erkunden der Welt.

Wir versuchen deshalb, ihnen unter den gegebenen Umständen so viel Abwechslung, Beschäftigung und menschlichen Kontakt wie möglich zu bieten und sie bestmöglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Vermutlich handelt es sich bei den drei Welpen um Herdenschutzhund-Mischlinge. Deshalb möchten wir bei der Vermittlung ganz bewusst auf die passenden Menschen setzen.

Auch wenn sie aktuell noch klein, niedlich und verspielt sind, können aus ihnen einmal große, selbstbewusste und eigenständige Hunde werden. Herdenschutzhunde bringen besondere Eigenschaften mit: Sie beobachten ihre Umwelt sehr genau, treffen gerne eigene Entscheidungen und können territoriales Verhalten entwickeln. Sie sind keine Hunde, bei denen Erziehung und Grenzen erst dann ein Thema werden sollten, wenn die Pubertät beginnt.

Wir suchen daher Menschen mit Hundeerfahrung, die Freude daran haben, einen jungen Hund von Anfang an liebevoll, klar und konsequent anzuleiten. Menschen, die bereit sind, ihrem Hund die Welt zu erklären, ihm Sicherheit und Orientierung zu geben und gemeinsam mit ihm zu lernen.

Eine gute Sozialisierung, eine faire und konsequente Erziehung sowie der Besuch einer kompetenten Hundeschule bzw. die Unterstützung durch einen erfahrenen Hundetrainer sollten für die zukünftigen Halter selbstverständlich sein.

Wir suchen ausdrücklich keine Menschen, die sich vom süßen Welpenblick verzaubern lassen und erst später überlegen, wie sie mit einem großen Hund umgehen möchten. Wir suchen Menschen, die sich bewusst für die Herausforderung entscheiden und bereit sind, Zeit und Arbeit in die Entwicklung ihres Hundes zu investieren.

Was die Welpen jetzt brauchen

Die drei benötigen Menschen, die ausreichend Zeit und Geduld mitbringen. Gerade weil sie durch ihre Quarantänezeit weniger Möglichkeiten zur normalen Welpensozialisierung haben, müssen ihre neuen Familien kreativ sein und ihnen innerhalb der erlaubten Möglichkeiten möglichst viele positive Erfahrungen ermöglichen.

Dazu gehören altersgerechte Beschäftigung, Ruhephasen, kleine Trainingseinheiten, das Kennenlernen verschiedener Alltagsgeräusche und Situationen sowie vor allem eine verlässliche Bezugsperson, an der sie sich orientieren können.

Und natürlich dürfen sie dabei einfach Welpen sein: spielen, schlafen, Unsinn machen und die Welt entdecken.

Einzug ab dem 25.09.2026 – zunächst in Hausquarantäne

Am 18.09.2026 sind die drei Welpen zwölf Wochen alt.

Ab dem 25.09.2026 dürfen sie Besuch von ihren potenziellen neuen Familien empfangen und bereits in ihr neues Zuhause umziehen.

Bis zum Ende der Quarantäne am 16.10.2026 gilt allerdings weiterhin eine Hausquarantäne.

Das bedeutet: Der Welpe darf bei seiner neuen Familie leben, das eigene Grundstück aber nicht verlassen. Spaziergänge, Ausflüge, Besuche in der Hundeschule oder andere Unternehmungen außerhalb von Haus und Garten sind während dieser Zeit nicht möglich.

Auch der Kontakt zu anderen Tieren ist eingeschränkt. Kontakt darf nur zu einem nachweislich gültig gegen Tollwut geimpften Tier im eigenen Haushalt bestehen.

Die Hausquarantäne bedeutet also nicht, dass der Welpe isoliert gehalten werden soll. Im Gegenteil: Er darf und soll natürlich engen Kontakt zu seinen Menschen haben, spielen, lernen, beschäftigt werden und am Familienleben teilnehmen lediglich unter den vorgegebenen räumlichen und tiergesundheitlichen Einschränkungen.

Gerade die ersten Wochen im neuen Zuhause können deshalb eine besonders intensive Kennenlern- und Bindungsphase werden.

Wer möchte einem kleinen Bären die Welt zeigen?

Wir suchen für die drei Welpen Menschen, die sich dieser besonderen Aufgabe bewusst sind.

Menschen mit Hundeerfahrung, Zeit, Geduld und Verantwortungsbewusstsein, die Lust darauf haben, einen jungen Hund von Anfang an zu begleiten und ihm Schritt für Schritt zu zeigen, wie unsere Welt funktioniert.

Wer einem dieser kleinen Bären ein Zuhause schenken möchte, sollte sich bewusst sein, dass aus dem kleinen Welpen schon bald ein großer Hund werden kann mit all den Eigenschaften, die ein Herdenschutzhund-Mix möglicherweise mitbringt.

Wenn du dich dieser Aufgabe gewachsen fühlst und einem der drei Welpen eine echte Perspektive geben möchtest, freuen wir uns auf eine ausführliche und aussagekräftige Bewerbung.

Erzählt uns gerne, wie ihr lebt, welche Hundeerfahrung ihr mitbringt, wie euer Alltag aussieht und was ihr euch vom Zusammenleben mit einem dieser besonderen Welpen erhofft.

Füllen Sie bei Interesse bitte über Hund anfragen das Interessentenformular aus. Auf diese Weise liegen uns für ein erstes Gespräch alle vermittlungsrelevanten Informationen direkt vor.

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